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Integration von Flüchtlingen durch Sport

Integration von Flüchtlingen durch Sport © dpa-Bildfunk

Für die Integration von Flüchtlingen durch Sport hat das Sächsische Kabinett zusätzliches Geld zur Verfügung gestellt. Zur Umsetzung der Maßnahmen hat das Sächsische Staatsministerium des Innern (SMI) gemeinsam mit dem Landessportbund Sachsen (LSB) ein Konzept erarbeitet.

Zur Umsetzung des Integrationsprojektes werden dem LSB bis 2018 zusätzlich 200.000 € pro Jahr zweckgebunden aus dem Landeshaushalt  zur Verfügung gestellt.

Bereits im Jahr 2015 wurden insgesamt 50.000 Euro bereitgestellt. Die Mittel waren unter anderem für:

  •  die Kontaktaufnahme
  •  die Beratung und Begleitung
  •  die Beschäftigung von Übungsleitern
  •  die Finanzierung von Fahrtkosten
  •  die Anschaffung zusätzlicher Sportgeräte

 vorgesehen.

Zielsetzung

Ziel der Förderung ist es, Flüchtlinge in alle Bereiche des Vereinslebens einzubeziehen. Die Sportvereine und ihre Mitglieder sollen für die interkulturelle Arbeit sensibilisiert werden und damit Vorurteile gegenüber Flüchtlingen und damit fremdenfeindliche Einstellungen abbauen. Der Landessportbund Sachsen verfügt durch die Umsetzung des Bundesprogrammes »Integration durch Sport« bereits über Strukturen und Voraussetzungen für die oben genannte Zielsetzung. Diese Erfahrungen und Ressourcen werden nun genutzt.

Erste Schritte der Umsetzung

Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung ist die Auswahl geeigneter Sportvereine. Im zweiten Schritt werden Begegnungs- und Kontaktplattformen geschaffen sowie Weiterbildungsmaßnahmen und Informationsveranstaltungen durchgeführt. Außerdem ist eine Gesamtkoordination all dieser Elemente erforderlich.

Die Projektarbeit gliedert sich in drei Ebenen

Information:

  • Sportvereine werden für Flüchtlingsthemen sensibilisiert und öffnen sich mit ihren Angeboten für die Einbeziehung von Flüchtlingen.
  • Sportvereine werden über die Lebensbedingungen von Flüchtlingen in Deutschland informiert.
  • Flüchtlinge werden mit dem Vereinssport in Deutschland bekannt gemacht.

Begegnung:

  • Abbau von Hemmschwellen mit Hilfe von Sport- und Spielfesten, Schnupperangeboten, Turnieren, mobilen Angeboten, etc.
  • Herstellen einer Kommunikationsplattform zum kennen- und verstehen lernen
  • Verein als Vermittler zwischen Flüchtlingen, seinen Akteuren und den Sportangeboten

Betreuung:

  • Flüchtlinge werden in sportliche und alle anderen Bereiche des Vereinslebens einbezogen, z. B. durch die regelmäßige Teilnahme an Übungsgruppen, Kursen, Wettkampfmannschaften, etc.

Versicherung der Flüchtlinge und Asylbewerber

Der LSB hat für alle bei ihm organisierten Vereine eine zentrale Nichtmitgliederversicherung mit der ARAG Sportversicherung abgeschlossen, sodass die Kosten einer Unfallversicherung für Asylbewerber und Flüchtlinge abgedeckt sind. Der Versicherungsvertrag beinhaltet:

  • eine Unfall-Versicherung
  • eine Haftpflicht-Versicherung
  • eine Rechtsschutz-Versicherung

Zusätzlich werden die Teilnahme an Veranstaltungen und der direkte Weg von und zur Sportstätte mitversichert. Damit sind Flüchtlinge und Asylbewerber anderen Vereinsmitgliedern im Versicherungsschutz gleichgestellt. Der LSB übernimmt diese Kosten.

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